Entwicklung des Malerbetriebes Kremsreiter
seit 1949

 1949 reift in dem damals 30-jährigen Malergesellen Heinz Kremsreiter die Absicht, sich selbständig zu machen. Der Raum Hutthurm-Büchlberg scheint ihm als Standort geeignet. Er erhält wertvolle Unterstützung vom damaligen Bürgermeister Büchlbergs, Franz Oller.
Heinz Kremsreiter sen. 

 

Im April 1949 wagt Heinz Kremsreiter mit einem nicht ganz wetterfesten Dach über dem Kopf, fünfundzwanzig D-Mark Betriebskapital und nebensetehender Eröffnungsbilanz den Schritt in die Selbständigkeit.

Nach schwieriger Anfangszeit in einer leerstehenden Arbeitsdienstbaracke kann er bald einen Dreirad-Lieferwagen
Marke "Tempo" anschaffen. Und weil in der Holzbaracke eine Autolackiererei nicht möglich ist, beginnt Heinz Kremsreiter 1964 mit dem Bau einer neuen Werkstattanlage mit Einbrennkabine, einer Malerwerkstatt, eines Wohnhauses und Büroräumen.

1 Staffelei
5 Zinkeimer
2 Malerbürsten
1 Farbrollapparat mit 10 Musterwalzen
200 kg Grubenkalk
3 Sack Schlämmkreide
1 Faß Farbenleim
10 kg Trockenfarbe
ein Motorrad 250 ccm

 Sein Sohn Heinz, der 1959 seine Gesellenprüfung mit "sehr gut" abschließt, und dessen junge Frau Renate werden ihm bald eine große Stütze. 1965 legt Heinz Kremsreiter jun. die Meisterprüfung ab.
Renate Kremsreiter hingegen schafft sich einen ganz eigenen Tätigkeitsbereich: Sie beginnt in der Malerwerkstatt die Trockenfarbe in kleine Tütchen zu füllen, auszuzeichnen und zu verkaufen und erreicht, daß auch bald ein kleines Ladengeschäft neben Malerei und Lackiererei zu blühen beginnt, das sich im Laufe der Jahre immer mehr ausweitet
Heinz Kremsreiter jun..

Heinz Kremsreiter jun. wächst zunehmend in die Betriebsführung hinein. Er übernimmt die Organisation der Malerei und die Lehrlingsausbildung, während sich der Seniorchef, neben der Gesamtverantwortlichkeit für den Betrieb, immer mehr seinem "Lieblingskind", der Autolackiererei, widmen kann.

1979 - beim Dreißigjährigen Betriebsjubiläum - zählt die Firma 18 Beschäftigte und ist mit modernster Technik ausgerüstet.
Im Jahre 1984 erleidet die Firma einen schweren Verlust: Heinz Kremsreiter sen. stirbt.

 

 Heinz Kremsreiter jun.  Sein Sohn übernimmt die Geschäftsführung. Ein treuer Mitarbeiterstamm und seine Familie helfen ihm, nach vorne zu blicken. Noch im selben Jahr wird mit dem Bau einer Lagerhalle begonnen.
In den folgenden Jahren erfährt der Betrieb weitere Expansion. Der Laden wird vergrößert, die Autolackiererei modernisiert und der Wagenpark grundlegend erneuert.
Im Jahre 1993 wird mit der Ubernahme des renommierten Passauer Malerbetriebs Brunner die Kapazität erweitert.
 Die Leistungsfähigkeit des Betriebs schlägt sich in einer positiven Bilanz nieder. Zufriedene treue Kunden und ein gutes innerbetriebliches Arbeitsklima aber sind noch viel mehr Ausdruck für Gesundheit und Bodenständigkeit des Betriebes.
Heinz Kremsreiter kann sich auf eine Mannschaft mit hochqualifizierten Fachkräften verlassen. Wolfgang Fürst legt 1998 die Meisterprüfung ab. Büro und Laden werden bestens durch drei Mitarbeiter betreut.
 

Besondere Anerkennung aber verdient der Einsatz Heinz Kremsreiters für den Denkmalschutz, dem sein Hauptinteresse gilt. Zehnmal wird ihm dafür in den folgenden Jahren der Fassadenpreis der Stadt Passau verliehen und 1991 auch der Deutsche Fassadenpreis.

 Die Mitarbeiter vor der AutolackierhalleMein Team:
Unser know how – Ihr Vorteil!